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| Winterharte Stauden
Was sind winterharte Stauden? Winterharte Stauden sind krautige Blatt- und Blütengewächse, die sich aus ihrem ausdauernden Wurzelstock alljährlich kraftvoll entwickeln, blühen und fruchten, um dann im Herbst wieder in den Ruhestand zu treten. Eine Ausnahme bilden einige alpine Polsterstauden, die wintergrün bleiben. Sobald im Frühling die ersten Sonnenstrahlen die Erde erwärmen , beginnt bei den Stauden und Alpenpflanzen ein freudiges Regen und Erblühen. Dieses Blühen steigert sich von Monat zu Monat. Das blütenschäumende Band der Gartenfreude zieht sich über das überschwengliche Frühlingsblühen zu den blauen Wochen der Rittersporne, der Prachtentfaltung von Flammenblumen und Sonnenbräute, um dann mit den leuchtenden Farben der Herbst- und Winterastern auszuklingen. Wie und wo verwendet man Stauden? Die Verwendungsmöglichkeiten von Stauden sind dank ihrer Vielseitigkeit sehr umfangreich und reichen von voller Sonne bis in den tiefen Schatten. Diese Vielzahl an Gattungen, Arten und Sorten ist für den Laien oft verwirrend und nur schwer überschaubar. Wie pflanzt man Stauden? Bei der Staudenpflanzung ist zunächst zu berücksichtigen, daß viele Stauden meist jahrelang an gleicher Stelle stehen bleiben. Deshalb ist eine sorgfältige Bodenbearbeitung entsprechend den Ansprüchen der jeweiligen Stauden nötig. Wichtige Hinweise für die Bodenvorbereitung ergeben sich aus den Beschreibungen der Lebensbereiche . Bei allen Beet- oder Prachtstauden sind Beigaben von verrottetem Stalldung, Kompost und organischen Dünger immer vorteilhaft. Bei den genügsamen Wildstauden kann dies nachteilig sein. Da Stauden überwiegend mit Topfballen geliefert werden, beim Pflanzen darauf achten, daß der Topfrand nur wenig mit Erde bedeckt wird, d.h. die Pflanzen sollen nicht tiefer und höher zu stehen kommen. Feine, faserige Wurzeln werden zurückgeschnitten, fleischige und rübenartige Wurzeln nicht schneiden und unter größter Schonung pflanzen. Wie pflegt man Stauden? Bei Beetstauden ist eine intensive Pflege nötig. Der Boden sollte offen gehalten werden, gelegentliches Teilen und Umpflanzen und ausreichende Nährstoffversorgung sind wichtig. Bei naturnahen Pflanzungen mit sogenannten „Wildstauden“ sollte sich die Vegetationsschicht schließen. Nicht hacken, sondern anfangs jäten und eventuell leicht mulchen. Wann pflanzt man Stauden? Vorteilhafte Pflanzzeit für Stauden ist im Herbst ab Anfang September bis in den November, im Frühjahr März bis Mai. Im Herbst gepflanzte Stauden haben gegenüber der nachfolgenden Frühjahrspflanzung immer einen Vorsprung. Bei später Pflanzung ist eine dünne Reisigdecke zu empfehlen. |
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